Ein Gedicht ist dann besonders schön, wenn es wahr
ist. Wenn du also ein Gedicht schön findest, kannst Du vermutlich
die darin liegende Wahrheit erkennen. Weil jedoch die Schönheit bekanntlich
im Auge des Betrachters liegt, ist wohl eben diese Wahrheit auch in Dir
zu finden!
Wenn Du auch eines Deiner selbstverfassten Gedichte hier
sehen möchtest, kannst Du es mir
gerne zuschicken.
Hat Dir eines der Gedichte besonders gefallen?
Es würde mich freuen, wenn Du mir
Deine Meinung mitteilen würdest! Oder vielleicht magst Du einen Kommentar
ins Gästebuch schreiben?
sehnsucht
es ist die sehnsucht...
...die unsere gedanken schweifen lässt
...die den blick der anderen sucht
...die uns mehr geben lässt als als wir besitzen
...die uns auf den weg der liebe führt
und nichts anderem als der liebe raum geben wird.
es ist die liebe...
...die unsere gedanken aufhören lässt
...die den blick nach innen wendet
...die annehmen kann, was sie braucht
...die uns auf den weg zu uns selbst führt
und unsere sehnsucht stillt.
Zurück
sehnsucht und liebe
immer wieder sucht die sehnsucht den weg nach mehr
ganzheit
lässt uns schweigen, innehalten, loslassen und still werden
in der unendlichen tiefe der seele und dem traum gottes
immer wieder stillt die liebe das verlangen des herzens
lässt uns schweben, singen, lachen, tanzen und fröhlich werden
im grossen meer der gefühle und dem bewusstsein gottes
immer wieder folgt die nacht auf den tag auf die nacht
lässt uns erkennen, fühlen, spüren, sehen und ganz werden
im ewigen rhythmus der natur und dem konzert des lebens
Zurück
versinken
immer wieder versinke ich in deiner
seele
voller wonne tauche ich ein in das echo unserer berührungen
spürendes, fühlendes, geborgenes getragen sein
wärmendes, strahlendes, hellstes licht das dich umgibt
aufgelöst, ohne gedanken - ganz hingezogen
zu dir
dein atem auf meiner haut, dein flüstern in meinem ohr
erschauernd, erzitternd, erbebendes hochgefühl
feines, sanftes, zärtlichstes streicheln deiner haut
da ist nur noch der wunsch, dir ganz nahe zu sein
ich verliere mich und finde mich in deinen augen wieder
liebend, liebkosend, leuchtende sterne
verstanden, erlöst, angekommen in dir
Zurück
ruhend in einem punkt
ruhend in einem punkt
den blick in die ferne schweifend
keine grenzen - starke liebe - der himmel über mir
ruhend in einem punkt
folgt die seele meinem blick
keine grenzen - freies schweben - die wolken unter mir
ruhend in einem punkt
umfasse ich die ganze welt
keine grenzen - grosse freiheit - alles tief in mir
Zurück
frühling
frühling im herzen
die sonne steht am himmel
im einklang mit mir
Zurück
Warum?
Und es heult der Wolf in mir, dessen Freiheit
ich ihm nicht zu geben vermag.
Und es schweigt die Nachtigall in mir, deren Schwingen gestutzt wurden.
Und es faucht die Katze in mir, die eigentlich gestreichelt werden möchte.
Und ich beruhige sie alle, obwohl sie recht haben.
Warum bloss?
Zurück
das ziel
stell dir vor du kennst dein ziel,
gehst ohne umschweife darauf zu.
hältst von umwegen nicht viel,
lässt alles andre schön brav in ruh.
schreitest sicher, schritt für schritt,
ohne dass dein blick vom ziel abweicht.
geradlinig und mit forschem tritt,
glaubst, du hättest es schon bald erreicht.
plötzlich ist es greifbar nah,
deine hände sind schon griffbereit.
streckst sie aus, willst es fassen...
und siehst es nirgends mehr - weit und breit.
Zurück
Verbotene Lust
Gezähmt hinter einer Maske freundlichen Lächelns
brennt das verbotene Feuer deiner sinnlichen Lust.
Auf seiner ewigen Suche nach immer neuer Nahrung
umzüngeln die Flammen deine unschuldige Seele.
Aus Angst vor deinen alten Wunden
wehrt dein verschlossenes Herz
alles Nährende ab...
Doch um weiter brennen zu können
verzehren die Flammen
immer mehr deiner Seele...
Gefangen hinter der Fassade des scheinbaren Glücks
zerspringt qualvoll langsam dein verwundetes Herz.
Da strömt plötzlich ein frischer Wind in deine
Seele!
Durch einen kleinen Riss deines gebrochenen Herzens
ergiesst sich nährende Liebe in dein erlöschendes Feuer.
Hell lodern die Flammen deiner unterdrückten Freude
auf -
verbrennen alle Ängste im Feuer deiner leidenschaftlichen Lust
und lassen dich einen Blick hinter deine eigenen Masken werfen.
Deine Lebensfreude erwacht und das Feuer brennt hoch,
doch die Schutzmauern um dein Herz sind nicht gefallen.
Schmerzlich bewusst wird dir die Enge deines Gefängnisses
in dem du dich schon so lange selbst eingeschlossen hast.
Jetzt wo wieder Liebe in deinem Inneren fliessen kann,
wächst endlich der Wille dich von den Fesseln zu befreien,
die du dir in deiner Not vor Jahren selbst angelegt hast.
Dank sei dem Boten der das Geschenk der Liebe überbrachte,
doch er ist nicht die Liebe, nicht das Glück, nicht das Feuer!
Du bist es! Du hast dein Herz geöffnet und Liebe
eingelassen.
Du bist es! Dein Feuer der Leidenschaft brennt in deiner Seele.
Du bist es! Deine Angst vor deinem Licht ist kleiner geworden.
Du bist es! Denn auch der nächste Schritt kommt wieder von dir.
Zurück
Geschenk des Regenbogens
Wenn dich mal wieder tiefe Trauer umfangen hält
und du dich von grosser Dunkelheit umgeben fühlst,
dann schau nur hinauf an den Himmel deiner Seele!
Zwischen den grauen Gewitterwolken deiner Angst
spannt sich ein unendlicher, prächtiger Regenbogen
gebildet aus deinen unzähligen, geweinten Tränen
und dem hell leuchtenden, strahlenden Licht Gottes.
Schau hinauf zu diesem grossen Wunder des Lebens,
wo sich deine Tränen, deine Angst und Verzweiflung
leuchtend, schützend und behütend über dir wölben
und dir auch jetzt wieder Transformation verheissen.
Zurück
Die Verführung
Wenn sich deine Haltung, dein Blick und dein Mund zu
einer einzigen Botschaft vereinen:
ich begehre Dich.
Wenn Worte störend werden und jede deiner Bewegung einlädt:
berühre mich.
Wenn du das alte Spiel von neuem beginnst,
nur um zu verlieren -
um
dich zu verlieren -
um
mich zu fangen -
um mich zu verlieren -
ohne zu verlieren.
Wenn du die Spannung zwischen dir und mir beschwörst.
Wenn du tust, als ob du nur spielst, jede Bewegung geniesst, mir nur
etwas vorspielst.
Wenn du dieses Spiel der Liebe spielst und du spielst, dass du das Spiel
der Liebe spielst - für mich.
Wenn dein Körper die ganze Spannung spiegelt, deine Erregung sich
in langsame Bewegungen verwandelt, deine Stimme rauh wird und dein Blick
nur das eine sagt:
ich will Dich.
Berlin, Anfangs Dezember 1920 -
aufgeschrieben im August 1998.
Zurück
alte geschichten
erinnerst du dich?
damals als noch krieg im lande herrschte,
war das, was wir heute spielend wiederholen,
der bittere ernst!
glaubst du mir?
ich habe dich damals wirklich nie angelogen,
doch es war, weil ich die wahrheit nicht glaubte,
eine tödliche falle!
weisst du noch?
wie bei der begegnung am geheimen ort,
sich unsere blicke zum allerersten mal trafen,
so voller hoffnung!
fühlst du noch?
wie unsere herzen gemeinsam schlugen,
während die bomben unsere stadt zerstörten,
ganz ohne erbarmen!
spürst du es?
dass unsere liebe keine chance hatte,
weil wir nicht auf der gleichen seite kämpften,
trotz unser liebe!
siehst du jetzt?
wie sich die alte geschichte wiederholt,
uns in diesem leben eine neue chance bietet,
ganz ohne schuld!
verstehst du nun?
warum ich so um die wahrheit ringe,
alles klarzustellen, ohne ein geheimnis mehr,
für die liebe!
Zurück
Wenn ich Dich sehe
Wenn ich an einer Ecke stehe
Und Dich aus weiter Ferne sehe
Dann beginnt mein Herz schneller zu schlagen
Meine Füsse wollen mich zu Dir tragen
Doch mein Verstand sagt nein
Er hat Angst, es fielen ihm nicht die richtigen Worte ein
Drum steh ich nur da und spüre Schmetterlinge im Bauch
Ich glaube meine Augen halten so viel Schönheit nicht länger
aus
Meine Knie werden weich
Mein Gesicht ganz bleich
Wie man atmet weiss ich nicht mehr
Und mein Körper ist wie leer
Mein Herz übernimmt die Kontrolle über mich
Es will nur noch eins, es will Dich
Doch bevor ich Dir etwas kann sagen
Oder etwas ganz verrücktes wagen
Bist Du weg, es ist niemand mehr da
Da, wo ich Dich eben noch sah
Nun ist die Welt wieder blass, weg ist das Licht
Eine Träne sucht sich den Weg durch mein Gesicht
Sie kommt von dem Auge, das Dich eben noch erblickte
Rollt entlang der Nase wegen deren ich fast erstickte
Zu dem Mund der keine Worte fand
Bis zu meinem Herzen das gefesselt ist an meinen Verstand
Im September 1999 von Dominic
Zurück
Deine Rose
Hier gebe ich Dir die Rose zurück.
Blüht sie doch ewig,
hat sie ihren Duft verloren,
ihren Sinn.
Ist sie doch Symbol
der Zuneigung,Leidenschaft,
und wurde sie
durch Dich erweckt,
so ist sie nun,
nur noch ein Dorn
in meinem Herzen.
Strebt sie nach Leben,
suchend das Wasser,
das ihr Kraft gibt,
die Sonne,
die ihr Wärme schenkt,
und die Zuneigung,
die ihr Liebe gewährt,
braucht sie die Dornen,
die sie vor Enttäuschungen bewahrt.
War ich das für Dich?
Eine Enttäuschung?
Da liegt sie nun,
und schau ich sie an,
schenkt sie mir ein Lächeln,
im nächsten Augenblick jedoch,
aus Tag wird Nacht,
und Einsamkeit und Sehnsucht,
fällt über mich her.
Wünscht ich mir doch,
Deine Nähe und Wärme zurück,
wünscht ich mir doch,
in Deinen Armen zu liegen,
Dein zu sein,
steh ich allein hier,
fragend nach dem Sinn,
fragend warum Du gegangen bist,
ohne ein Wort zu sagen.
Gebe ich Dir nun die Rose zurück,
nicht um Dir zu sagen,
das alles an mir vorrübergeht,
sondern das der Augenblick
noch besteht.
Doch wann schließ ich meine Augen,
und öffne sie wieder,
um festzustellen,
das sie wieder blüht?
Von Angela
Zurück
Das Spiel der Liebe
Viele schon in meinem Bann,
von Jung zu Alt,
von Alt zu Jung,
mal alleine stehend,
mal verheiratet dann.
Mit
ihren Blicken
meine
fangend,
von
mal zu mal
auf
eine Einladung hoffend.
Komplimente dann
und Blumensträuße,
Telefongespräche und andere Bräuche,
in der Hoffnung
irgendwann,
ihre zu sein,
in ihrem Bann.
Wie
oft ward ich
doch
so verzückt,
von
ihrem Unwissen,
glaubend
Glück.
Viele Lippen wohl liebkost,
bezierzend sie
mit meinem Munde,
bis sie zum Himmel hoch empor,
entfliegen wollend,
in ein anderem Lande,
wo Leidenschaft, Extase, Lust,
sich wohl zu einem dann verbünde.
Von
mal zu mal
das
Feuer entfachend,
glühend
ihre Leiber
mir
zu Füßen lagen.
Still und heimlich,
innerlich lachend,
wenn nach dem Akt
die übliche Frage,
nach dem "wie wars?"
im Kopfe sie plagen.
Und
wies oft kommt,
so
kommts ganz schnell,
das
Wort der "Liebe"
ward
reel.
Doch was,
wenn nur das Fleisch
Dich lüstert,
wenn "Liebe"
nicht ins Herz Dir flüstert?,
und Schönheit doch
vergenglich ist!
Was
soll ichs wagen,
wenn
nur die Lust,
und
nicht die "Liebe" ist,
wie
sie es sagen?
Der Weg,
scheint er doch weit entfernt,
trau ich mir nicht,
ihn einzuschlagen,
wenn nur der Körper
willig ist.
Die
Hoffnung ihnen dann zu lassen,
für
kurze Zeit,
den
gleichen Traum zu Träumen,
doch
mit dem Blicke
schon
ganz weit,
um
nicht den Nächsten zu versäumen.
Vielleicht mag "Der" ja anders sein,
Vielleicht auch nur das gleiche Spiel.
Doch hoffend,
daß das Herz sagt "nein"
"der Wahre ist's,
Du bist am Ziel!"
Wenn
Liebe wirklich Liebe ist,
den
Morgen noch wie Gestern läßt,
und
Dich im Heute
in
die Welt entführt,
in
der Du könntest sie umarmen,
das
es sie gibt,
sie
hat ein Namen.
Dann hoffend nur,
das es besteht,
und seine Blicke,
stets Deine fassen,
und er nicht eines Tages geht,
weil er das Spiel
noch nicht kann lassen.
Von Angela
Zurück
Meeresbrise
Felsigen Boden unter den Füssen,
Den Wind im Gesicht,
Rauschen in den Ohren,
Die Worte auf der Zunge,
Die Zunge im Mund,
Den Blick auf das Meer,
Des Meeres Wellen,
Die Arme ausgestreckt,
Der Sprung über die Klippe,
Das Gefühl der Freiheit,
Das Aufklatschen,
Luft in der Lunge,
Grünes Licht vor den Augen,
Das schillern der Fische,
Das Wiegen des Seegrases,
Die Bewegung der Arme,
Aufsteigende Luftblasen,
Das Licht das durch die Oberfläche schimmert,
Der Druck in der Lunge,
Der Körper der die Oberfläche durchbricht,
Spritzen des Wassers,
Ein tiefes Einatmen,
Wassertropfen perlend auf dem Körper,
Schwimmzüge,
Aus dem Wasser steigend,
Sand unter den Füssen und zwischen den Zehn,
Tropfender Körper,
Dem Meer zugewannt,
Den Blick zur untergehenden Sonne,
Ein Lächeln im Gesicht.
Im Winter 2001 von Eilan
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Zeitstrudel
Mit der Zeit mitgerissen, von Ereignissen überhäuft.
Von ihr gefangen und vergessen.
Von Jahren Monaten Wochen Tagen Stunden Minuten und Sekunden davongetragen.
In ihr gefangen und verschluckt.
Durchgekaut und ausgespuckt.
Mit Leid begossen und zerflossen.
Von Ereignissen und Empfindungen überschwämmt.
Von Gedanken mitgezerrt.
Mit dem Geist vorausgeeilt.
In ein Loch aus Erfahrungen gefallen.
Von Glück und Pech verfolgt.
Und vom Leben gepackt, in einen Strudel aus Zeit geworfen.
Nicht jeder ist damit klar gekommen und nicht jeder
ist dabei weise geworden, doch jeder ist mit der Zeit gereift, wie eine
Frucht, und auch wie eine solche, am Ende vom Baum gefallen.
Im Herbst 2001 von Eilan
Zurück
Tod und Leben
Tod, du bist weit entfernt, so denken wir,
Doch du bist hier!
Ich stand dir schon mal gegenüber,
Doch meine Zeit war noch nicht vorrüber!
Du hast mich noch nicht genommen,
Doch meine Zeit wird auch noch kommen!
Ich weiß jetzt was es heißt zu leben,
Es kann nichts schöneres geben!
Entstanden am 1. Juli 2002 von
Tamara
Zurück
Das Sternenkind
Gekommen aus den Sternen
Gestrandet auf dieser Welt
Erkannt als Mensch
Unter Menschen
Nie wahrgenommen
Bis zu dem Moment,
als er anfing zu Träumen
Erschaffen aus den Sternen
Geformt durch den Dreamer
Erdacht durch den Philosophen
Und zurückgegangen zu seinen Wurzeln
Zu den Sternen
Das ist das Sternenkind
Von Michelle
Zurück
Der Mond
Der Mond scheint sacht auf die Erde hernieder,
schön und in seiner vollen Pracht,
wiegt er uns in seinem Lichtesschein -
bis in alle Ewigkeit des SEIN.
Von Claudia
am 21. Dezember 2002 um 2 Uhr morgens
Zurück
Der beste Freund
Mit Deinen wunderbar weichen Samtpfoten,
berührst Du mein Gesicht.
Nur Du kennst die Wahrheit meiner Tränen im Dunkeln.
Nur Du spürst das Nass auf meinem Gesicht.
Durch Dich fühle ich mich aufgehoben und
angenommen vom Universum des SEINS.
Auch wenn ich es nicht wirklich verstehe,
werden die Wunder durch Dich in der unsrigen Welt spürbar.
Ich liebe Dich von ganzem Herzen,
so sehr das es schon schmerzt und
so wein ich jedes Mal auch ein paar Tränen für Dich,
meinem Freund im samtigen Pelz.
Meinem Freund, der mein Herz in seinen Pfoten hält.
Ich bin Dir so dankbar für Dein SEIN,
so dankbar, dass Du mich erwählt hast für Dich dazusein,
Dich zu begleiten auf all Deinen Wegen,
mit all meiner Liebe Deine Seele zu spüren,
um zu erkennen was Du für mich bist.
Du trägst in Dir die Botschaft der Liebe,
des unendlichen SEINS.
In Deinen Bewegungen die Vollkommenheit des göttlichen Plans.
Du bist der Spiegel des ich's, Du bist der Spiegel des LICHT'S,
in all Deiner Gnade des göttlichen SEINS.
Von Claudia
am 22. Dezember 2002 um 3 Uhr morgens
Zurück
Zu verwegen
Wollt' nie mehr weinen, nie mehr frieren
und irgendwo mein Herz platzieren.
Der Wunsch war zu verwegen,
man hat mir's stets zurückgegeben.
Von Ruth
im September 1996
Zurück
Frage
Wie soll mans nennen
dies Gefühl
was Dich überkommt,
jedes Mal
wenn man Deinen Namen nennt.
Schon allein der Gedanke
ruft es herbei,
und durchdringt den Körper
in Windeseil´,
trifft sichs am Ende
in der Mitte dann,
bis der Körper fängt das Beben an.
Ohne Grund er sich schnell
erwärmt und glüht,
und gleichzeitig auch
eine gewisse Kälte verspührt.
Das Herz,
schlägt es nun schneller als zuvor,
bis der Atem fast fehlt,
und man es hört
bis ins Ohr,
läßt die Augen heller glänzen,
dass selbst die Sterne
verblasssen in der Nacht,
und den Mund viel schöner lachen
als der Mond,
der über den Himmel wacht.
Wie soll mans nennen
dies Gefühl
was Dich umgibt,
und manchmal auch
kein Ende nimmt.
Dich oftmals freut,
und auch
verängstigt,
Dich manchmal öffnet,
und wiederum
erschreckt,
dass es soviel
und noch viel mehr
in Dir erweckt?
Von Angela
im Juni 2003
Zurück
Die Träume
Gefrierts wie Eis in unseren Herzen,
so werden die Träume zu endlosen Schmerzen.
Träume des Glücks
und Träume von Liebe
schleichen davon
wie fliehende Diebe
Dann werden die Träume keine Hoffnung mehr geben
und Hass und Schmerz
beherrscht unser Leben
Doch kehrt die Liebe ins Herz zurück
so bringen die Träume
uns endloses Glück
denn Träume von Hass
und Träume der Schmerzen
werden fliehen
vor glücklichen Herzen
Von Anne-Christin
Zurück
Freiheit
Freiheit ist, wenn andere bleiben, zu gehen.
Freiheit ist, wenn andere fliehen, zu stehen.
Freiheit ist die Macht, selbst zu handeln.
Freiheit ist, der Wille, Träume in Wirklichkeit zu verwandeln.
Freiheit, Freiheit ist ein schöner und unbekannter Weg.
Freiheit, Freiheit führt weg, weg vom vertrauten Steg.
Freiheit ist, auszusprechen was man fühlt und denkt.
Freiheit ist, wenn man selbst und nicht andere, das Leben lenkt.
Freiheit ist, ohne Aufforderung, gutes zu tun.
Freiheit ist, nach einem guten Kampf, zu rasten und zu ruhen.
Freiheit, Freiheit ist anderen einfach so, ein lächeln zu schenken.
Freiheit, Freiheit ist ein Drache und nicht einmal der Wind, kann ihn
lenken.
Doch am meisten ist Freiheit, sein Herz einem anderen
Menschen zu geben.
Denn ein verschenktes Herz, ist wirklich Frei und beginnt z u Leben.
Phönix,
27.05.2003
Zurück
Dein Herz, es soll nicht traurig sein
Dein Herz,
es soll nicht
traurig sein,
das Seelenheil
intakt
und wenn es
wieder
Kummer gibt,
der schwer die
Psyche packt,
dann denke
an den Vogelflug,
der Nachtigallen
Lied,
damit das Herz,
der traurig Blick
die Schönheit
wieder
sieht.
Von Ingrid-Riedl im Jahr 2003
Zurück
Die Stiege zum Licht
Ich leh'n am Felsen,
trüb' und still,
hab' vieles
überdacht,
Die Dämm'rung
schwand mir
unbemerkt,
es nahte schon
die Nacht.
Die Erdenmassen
liegen da,
vom Nebel
grau umwoben,
als wären sie
verlassen
in's Dunkel
abgeschoben.
Doch sieh',
da blitzt gar fern
ein Licht
und wieder eins empor,
es kommt von oben
unverhofft
ein heller Schein
hervor.
Die Stiege zeigt
den Ausgang mir,
vom strahlend Licht
erhellt
und bringt
die Hoffnung,
die nun hier
die Zukunft
wohl erstellt.
Von Ingrid-Riedl im Jahr 2003
Zurück
Es lädt zum Tanz die Sommernacht
Auf Feld und Hain ist Hochsaison
zum Setzen, Ernten, Säen
wo Fauna, Tier und Erdenreich
den Weg gemeinsam gehen.
Wo Falter mit den Flügeln schlagen
die samt’ne Punkte in sich tragen,
der Tau des Morgens Tropfen bindet,
ist Blütezeit, die Nahrung findet.
Es lädt zum Tanz die Sommernacht
den Mond, der freundlich winkt
wo Abendrot den Nektar trinkt
und Phantasie zur Erde sinkt.
Von Ingrid-Riedl im Jahr 2003
Zurück
Im Garten der Träume
Im Garten liegt die Poesie
der Träume wie ein Beet
das fruchtbar reich an Phantasie
mein Sehnen gut versteht.
So wie die Jahreszeit im Sein
wird auch die Ernte werden,
d'rum freue dich auf jeden Tag,
der neu beginnt auf Erden.
Von Ingrid-Riedl im Jahr 2006
Zurück
Hoffen
Wenn Blatt für Blatt und Trieb für Trieb
im Hoffen um des Werdens Sieg
zum Licht empor das Sehnen schickt,
dem Sonnenstrahl ins Auge blickt,
kehrt frühlingsfroh die Freude ein,
lässt die Natur in ihrem Sein
das Glücksgefühl ins Herz hinein.
Von Ingrid-Riedl im Jahr 2006
Zurück
Seelenreise
Flüsternd, du bemerkst es kaum,
will dich das Glück liebkosen.
und zwischen Schatten, Tag und Traum
streut es dir rote Rosen.
Die Bilder, die im Wechsel fliehn,
erwecken, was verbindet.
Sie lassen Zauberfäden ziehn,
die man nur selten findet.
Von stetem Hoffen eingehüllt
auf wunderbare Weise
hat sich ein Wunsch von mir erfüllt;
im Flug der Seelenreise.
Von Ingrid-Riedl im Jahr 2006
Zurück
Spiegel der Natur
Ein Plätzchen der Idylle im Spiegel der Natur.
Ein göttlich Quell der Stille. Erholung, Schönheit pur.
Ein Mosaik, unendlich weit, im steten Kommen, Gehen,
im Werben um das Neue, im Sterben, im Verwehen.
Ich staune und verweile, vergesse Zeit und Raum,
bemerke keine Eile, genieße diesen Traum.
Von Ingrid-Riedl im Jahr 2006
Zurück
Wechsel
Wie auch Stunden, wechseln Tage,
Zweifel, Antwort, manche Frage,
Mondesphasen und auch Schatten;
Stimmung, die wir einmal hatten.
Von Ingrid-Riedl im Jahr 2006
Zurück
Wo bleibt das Glück
Wo bleibt das Glück wenn Menschen weinen,
wenn Krankheit, Not den Tod vereinen?
Es knüpft wohl an die Hoffnung an
und hängt mit Wehmut Tränen dran.
Doch wenn die Tränen dann versiegen
die Augen wieder "Sternlein" kriegen
und Lächeln sich im Schalk verliert,
hat dich das Glück ganz sanft berührt.
Von Ingrid-Riedl im Jahr 2006
Zurück
Wunder
Lass das Wunder dich begleiten,
schwerelos im Traum.
Schwebe zu den Ewigkeiten.
Gib dem Herzen Raum.
Von Ingrid-Riedl im Jahr 2006
Zurück