Nicht jedes E ist tatsächlich schädlich - ein paar davon sind sogar richtiggehend gesund! Doch wirklich nur ein paar wenige... es tut gut zu wissen, welche das sind ;-)

Farbstoffe

Nummer
Farbe
Substanz
Hinweise
E 100
E 101
E 101a
gelb
gelb
gelb
Kurkumin
Lactoflavin
Phosphatester
E 100 verursacht bei Schweinen Nebenwirkungen an der Schilddrüse.
E 101 entspricht wasserlöslichem Vitamin B2.
E 102
E 104
E 110
E 120
E 122
E 123
E 124
E 127
E 128
E 129
E 131
E 132
E 133
gelb
gelb
orange
rot
rot
rot
rot
rot
rot
rot
blau
blau
blau
Tartrazin
Chinolingelb
Gelborange S
Cochenille
Azorubin
Amaranth
Ponceau 4R
Erythrosin
Rot 2g
Allurarot AC
Patentblau V
Indigotin
Brilliantblau
Tartrazin und Gelborange S können Allergien auslösen, besonders anfällig sind Asthmatiker und Menschen mit einer Allergie gegen Acetylsalicylsäure (Aspirin, ASS). Mögliche Reaktionen sind Atembeschwerden und Nesselsucht.
Chinolingelb kann Allergien auslösen, in den USA verboten.
Amaranth ist in den USA wegen möglicher cancerogener Wirkung verboten, in Deutschland jedoch zugelassen. Wird zum Färben von Kosmetika eingesetzt.
Erythrosin ist Jodhaltig. Gefahr von Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose).
E 140
E 141
(dunkel) grün
grün
Chlorophyll a und b
Kupfer-Chlorophylle
E 140 entspricht natürlichem Blattgrün, wird im Körper nicht verwertet. Keine bekannten Nebenwirkungen.
E 142 grün Brilliantsäuregrün -
E 150
E 151
E 153
E 154
E 155
bräunlich
schwarz
schwarz
braun
braun
Caramel (Zuckerkulör)
Brilliantschwarz BN
Carbo medizinalis (Kohle)
Braun FK
Braun HT
E 150 ist deklarationspflichtig. Herstellung durch Erhitzen von Zucker oder Umsetzung von Zucker mit Ammoniak, Natronlauge oder Sulfiten.
E 151 kann Allergien auslösen und beeinträchtigt die Wirkung einiger Verdauungsenzyme.
E 160
E 160a
E 160b
E 160c
E 160d
E 160e
E 160f
orange
orange
orange, purpur
karminrot
rotviolett
dunkelrot
orange
Carotinoide
Carotinderivate
Annato, Orlean, Norbixin
Capsanthin, Capsorubin
Lycopin
Carotinal
Carotinalsäureethylester
Carotinoide können im Körper zu Vitamin A umgewandelt werden. Gewinnung durch Pflanzenextraktion oder synthetisch. Orlean kann allergische Reaktionen auslösen. E 160c sind die die Farbstoffe der roten Paprika. Gelten als unbedenklich. Lycopin kommt in Orangen und Tomaten vor, unbedenklich.
Wirkung E 160e/f derzeit noch unbekannt. Wird aus Leber, Orangen oder Gras gewonnen. Auch synthetisch.
E 161
E 161a
E 161b
E 161d
E 161e
E 161f
E 161g
orange
goldgelb
orange
orange
rot
blauschwarz
violett
Xanthophylle
Flavoxanthin
Lutein
Rubixanthin
Violaxanthin
Rhodoxanthin
Canthaxanthin
Pflanzliche oder tierische (Hummer, Krebse) Farbstoffe. Wirkungen noch unbekannt. Bei E 161g Verdacht auf Leberschädigung.
E 162
E 163
violett
blau, rot
Beetenrot, Betanoin
Anthocyane
E 162: Natürlicher Farbstoff der roten Rübe. E 163: Natürlicher Farbstoff aus Holunder, Weintrauben oder Preiselbeeren.
E 170
E 171
E 172
E 173
E 174
E 175
E 180
grau, weiss
weiss, gelblich
gelb, rot
silbergrau
silberfarben
goldfarben
rot
Calciumcarbonat
Titandioxid
Eisenoxide/hydroxide
Aluminium
Silber
Gold
Rubinpigment
E 180 kann Allergien verursachen.


Konservierungsstoffe

Nummer
Substanz
Hinweise
E 200
E 201
E 202
E 203
Sorbinsäure
Natriumsorbat
Kaliumsorbat
Calciumsorbat
E 200 kann Allergien auslösen und reagiert sehr leicht mit anderen Zusatzstoffen. Kommt in der Eberesche vor, beeinträchtigt den Eigengeschmack.
E 201 ist möglicherweise mutagen.
E 210
E 211
E 212
E 213
Benzoesäure
Natriumbenzoat
Kaliumbenzoat
Calciumbenzoat
E 210-213 angeblich leberbelastend und allergieauslösend (Asthma, Nesselsucht), besonders in Kombination mit künstlichen Farbstoffen. Bei Hunden wurden bei hohen Dosen epileptische Anfälle beobachtet. E 210 kann mit E 222 reagieren.
E 214
E 215
E 216
E 217
E 218
E 219
para-Hydroxybenzoesäureester
para-Hydroxybenzoesäureester-Natrium
para-Hydroxybenzoesäure-n-Propylester
para-Hydroxybenzoesäure-n-Propylester-Natrium
para-Hydroxybenzoesäuremethylester
para-Hydroxybenzoesäuremethylester-Natrium
E 214-219 wirken allergieauslösend, betäubend und gefässerweiternd. Schon geringe Mengen führen zu einem metallischen Beigeschmack.
E 220
E 221
E 222
E 223
E 224
E 226
E 227
E 228
Schwefeldioxid
Natriumsulfit
Natriumhydrogensulfit
Natriumdisulfit
Kaliumdisulfit
Calciumsulfit
Calciumhydrogensulfit
Kaliumhydrogensulfit
E 220 zerstört Folsäure und Vitamin B1. E 220-228 können Kopfschmerzen und Übelkeit verursachen. Stärkere Wirkung zusammen mit Wein.
E 230
E 231
E 232
E 233
Biphenyl
ortho-Phenylphenol
Natrium-ortho-phenylphenolat
Thiabendazol
E 230-233 werden zur Oberflächenbehandlung bei Citrusfrüchten eingesetzt. E 230-232 verursachen im Tierversuch Blasenkrebs, E 233 Nierenschäden und Missbildungen. Hautkontakt mit E 233 für Allergiker problematisch. E 233 wird auch als Herbizid eingesetzt.
-234
-235
Nisine
Natamycin
noch keine E-Nummern.
E 236
E 237
E 238
E 239
Ameisensäure
Natriumformiat
Calciumformiat
Hexamethylentetramin
E 236-238 können in kleinen Dosen im Körper abgebaut werden. Hohe Dosen toxisch.
E 239: Urotropin
E 249
E 250
E 251
E 252
Kaliumnitrit
Natriumnitrit
Natriumnitrat
Kaliumnitrat
Nitrate behindern den Sauerstofftransport im Blut, für Kleinkinder schon in geringen Mengen tödlich. Nitrite können Kopfschmerzen und Kreislaufbeschwerden verursachen. Beim Erhitzen von nitrithaltigen (gepökelten) Lebensmitteln mit z.B. Käse entstehen cancerogene Nitrosamine.
E 260
E 261
E 262
E 263
Essigsäure
Kaliumacetat
Natriumdiacetat
Calciumacetat
Unbedenklich. Wird im Körper abgebaut.
E 270 Milchsäure Unbedenklich. Wird im Körper abgebaut.
E 280
E 281
E 282
E 283
E 284
Propionsäure
Natriumpropionat
Calciumpropionat
Kaliumpropionat
Borsäure
E 280-283 verursachen im Tierversuch Magenkrebs.
E 290 Kohlendioxid Verwendung als Treibgas unbedenklich.
-296
-297
Äpfelsäure
Fumarsäure
E 296/297 gelten als unbedenklich, noch keine E-Nummern


Antioxidationsmittel

Nummer
Substanz
Hinweise
E 300
E 301
E 302
L-Ascorbinsäure
Natrium-L-Ascorbat
Calcium-L-Ascorbat
Vitamin C bzw. dessen Na/Ca-Salze.
E 303
E 304
5,6-diacetyl-L-Ascorbinsäure
6-Palmitoyl-L-Ascorbinsäure
Derivate des Vitamins C.
E 306
E 307
E 308
E 309
Tocopherol
alpha-Tocopherol
beta-Tocopherol
delta-Tocopherol
E 306 ist natürliches Vitamin E, unschädlich. E 307-309 sind synthetische Vitamin E-Derivate. Gelten als unbedenklich.
E 310
E 311
E 312
Propylgallat
Octylgallat
Dodecylgallat
E 310 -E 312 können allergische Reaktionen auslösen.
E 315
E 316
Isoascorbinsäure
Natriumascorbat
-
E 320
E 321
Buthylhydroxyanisol (BHA)
Butylhydroxytoluol (BHT)
E 320/321 reichern sich im Fettgewebe an, können zu Lebervergrösserung und allergischen Reaktionen führen.


Emulgatoren, Stabilisatoren und Säuerungsmittel

Nummer Substanz Hinweise
E 322 Lecithin Wird aus Soja oder Eiern gewonnen. Gilt als unbedenklich.
E 325
E 226
E 327
Natriumlactat
Kaliumlactat
Calciumlactat
Salze der Milchsäure. Gelten als unbedenklich.
E 330
E 331
E 332
E 333
Zitronensäure
Natriumcitrat
Kaliumcitrat
Calciumcitrat
Zitronensäure und deren Salze. E 333 synthetisch oder naturidentisch. Keine bekannten schädlichen Wirkungen.
E 334
E 335
E 336a
E 336b
E 337
L(+)-Weinsäure
Mono/Di-Natriumtartrat
Monokaliumtartrat
Dikaliumtartrat
Natriumkaliumtartrat
Weinsäure und deren Salze. E 336a auch als Weinstein bekannt.
E 338
E 339a
E 339b
E 339c
E 340a
E 340b
E 340c
E 341a
E 341b
E 341c
-343
ortho-Phosphorsäure
Mono-Natriumphosphat
Di-Natriumphosphat
Tri-Natriumphosphat
Mono-Kaliumphosphat
Di-Kaliumphosphat
Tri-Kaliumphosphat
Mono-Calciumphosphat
Di-Calciumphosphat
Tri-Calciumphosphat
Magnesiumphosphat
Synthetische Konservierungsstoffe. Verursachen möglicherweise Hyperaktivität. Von häufigem Verzehr ist abzuraten. ortho-Phosphorsäure ist Hauptbestandteil von Colagetränken.
-350
-351
-352
Natriummalate
Kaliummalate
Calciummalate
Salze der Apfelsäure. Unschädlich.
E 353
E 354
-355
-363
E 375
Metaweinsäure
Calciumtartrat
Adipinsäure
Bernsteinsäure
Nicotinsäure (Niacin)
Natürliche Säuren. Grosse Mengen Niacin können den Herzmuskel schädigen und zu Hitzewallungen führen.
E 380
E 385
Triammoniumcitrat
Calcium-Dinatrium-EDTA
Wirkung von E 380 noch unbekannt.
EDTA: Ehtylendiamintetraacetat. Starker Komplexbildner, Salze können zu Stoffwechselstörungen führen


Gelier- und Verdickungsmittel

Nummer Substanz Hinweise
E 400
E 401
E 402
E 403
E 404
E 405
Alginsäure
Natriumalginat
Kaliumalginat
Ammoniumalginat
Calciumalginat
Propylenglykolalginat
Extrakte aus Braunalgen. Werden vom Körper nicht verwertet, hemmen die Eiweissverdauung im Magen. Verringerung der Aufnahmefähigkeit für Mineralien (besonders Eisen) durch Bildung schwerlöslicher Salze.
E 406 Agar-Agar Gewinnung aus Meeresalgen. Wirkung bis jetzt wenig untersucht, im Tierversuch negative Wirkungen.
E 407 Carrageen Extrakt aus Rotalgen. Hemmt die Eiweissverdauung und Aufnahmefähigkeit für Mineralstoffe. Verursacht im Tierversuch (Meerschweinchen, Ratten) Darmgeschwüre.
E 410 Johannisbrotkernmehl Gewinnung aus Samen des Johannisbrotbaums. Für Allergiker bedenklich, wirkt abführend.
E 412 Guarkernmehl Gewinnung aus Bohnen der Guarpflanze. Für Allergiker bedenklich. Guarpflanze ist giftig, enthält diverse toxine (z.B. Blausäure) in den Bohnen. Rückstände in E 412 sind nicht auszuschliessen.
E 413 Traganth Getrocknete, gummiartige Absonderungen einer asiatischen Pflanze. Allergische Reaktionen möglich, sonst unbedenklich.
E 414 Gummi arabicum Getrocknete Gummiabsonderungen einer Akazienart oder des Leguminosebaumes. In Einzelfällen Überempfindlichkeit.
E 415 Xanthan Gewinnung aus Zuckerhaltigen Pflanzenlösungen. Gilt als unbedenklich.
E 416 Karayagummi Wirkt abführend.
E 418 Gellan Wirkung unbekannt


Sonstige Zusatzstoffe

Nummer Substanz Hinweise
E 420 Sorbit Zuckerersatzssoff. Für Diabetiker geeignet. Hohe Dosen (ab ca. 50 g/Tag) führen zu Durchfall.
E 421 D(-)-Mannit Gelegentlich Überempfindlichkeiten möglich.
E 422 Glycerin Verwendung als Emulgator. Unbedenklich.
E 431 Polyoxyethylen(40)stearat -
E 432
E 433
E 434
E 435
E 436
Polyoxyethylsorbitanmonolaureat
Polyoxyethylsorbitanmonooleat
Polyoxyethylsorbitanmonopalmitat
Polyoxyethylsorbitanmonostearat
Polyoxyethylsorbitantristearat
Verwendung sollte vermieden werden, da möglicherweise die Aufnahme fettlöslicher Schadstoffe beschleunigt wird.
E 440a
E 440b
Pektine
Amidierte Pektine
Gewinnung aus Früchten, Verwendung als Geliermittel. Bei amidierten Pektinen wurde zur Extraktion Ammoniak verwendet.
E 442 Ammonphosphatide Synthetischer Emulgator. Hohe Dosen (ab ca. 4 g/Tag) bewirken Übersäuerung des Magens.
E 450a
E 450b
E 450c
E 450d
E 450e
E 450f
E 451a
E 451b
E 452a-d
Diphosphate
Triphosphate
Polyphosphate
Dikaliumdiphosphat
Tetrakaliumdiphosphat
Calciumdihydrogendiphosphat
Pentanatriumtriphosphat
Pentakaliumtriphosphat
weitere gemischte Salze
Synthetische Konservierungsstoffe. Führen wahrscheinlich zu Hyperaktivität. Verwendung sollte vermieden werden.
E 460 Cellulose Verdickungsmittel, wird im Körper nicht verwertet, regt die Verdauung an. Unbedenklich.
E 461
E 463
E 464
E 465
E 466
Methlycellulose
Hydroxypropylcellulose
Hydroxypropylmethylcellulose
Methylethylcellulose
Carboximethylcellulose
Cellulose-Derivate. Gelten als unbedenklich. E 466 für Allergiker bedenklich.
E 470a
E 470b
E 471
E 472
E 472a
E 472b
E 472c
E 472d
E 472e
E 472f
Na/K/Ca-Salze der Speisefettsäuren
Mg-Salze der Speisefettsäuren
Mono-/Diglyceride der Speisefettsäuren
Mono/-Diglyceride, verestert mit:
-Essigsäure
-Milchsäure
-Zitronensäure
-Weinsäure
-monoacetyl- und -diacetylsäureweinsäure
-Essigsäure und Weinsäure
Verbindungen (natürlicher) Fettsäuren. Gelten als unbedenklich.
E 473
E 474
Zuckerester
Zuckerglyceride
Synthetisch, gelten als unbedenklich.
E 475 Polyglycerinester der Speisefettsäuren Können vom Körper nicht verwertet werden, werden ausgeschieden. Gelten als unbedenklich.
E 476 Polyglycerin-polyricinoleat Von häufigem Verzehr abzuraten.
E 477
E 479a+b
Propylenglycolester der Speisefettsäuren
Oxidiertes Sojaöl, Ester
Wird noch untersucht.
E 479: Thermooxdiertes Sojaöl und dessen Ester mit E 471.
E 481
E 482
Natriumstearoyllactyl-2-lactat
Calciumstearoyllactyl-2-lactat
Gelten als unbedenklich.
E 483 Stearoyltartrat Wird untersucht.
E 491
E 492
E 493
E 494
E 495
Sorbitanmonostearat
Sorbitantristearat
Sorbitanmonolaurat
Sorbitanmonooleat
Sorbitanmonopalmitat
Synthetisch, von häufigem Verzehr ist abzuraten.
E 500
E 501
E 503
E 504
Natriumcarbonat
Kaliumcarbonat
Ammoniumcarbonat
Magnesiumcarbonat
Salze der Kohlensäure. Hohe Dosen verursachen Erbrechen, Magenkrämpfe und Durchfall.
E 507 Salzsäure Führt in hohen Dosen zu Erbrechen und Verätzungen.
E 508
E 509
E 510
E 511
Kaliumchlorid
Calciumchlorid
Ammoniumchlorid
Magnesiumchlorid
Härtungsmittel, gelten weitgehend als unbedenklich. Bei E 510 Veränderungen im Blutbild und der Nebennierenrinde bei Tier und Mensch.
E 512 Zinn(II)oxid Von der Verwendung ist abzuraten.
E 513 Schwefelsäure Normale, geringe Dosierung unbedenklich. Hohen Dosen führen zu Erbrechen und schweren Verätzungen.
E 514
E 515
E 516
E 518
E 519
Natriumsulfat
Kaliumsulfat
Calciumsulfat (Gips)
Magnesiumsulfat
Kupfersulfat
Gelten als unbedenklich. Das Decahydrat des Natriumsulfats ist als Abführmittel bekannt (Glaubersalz).
Kupfersulfat führt zum Erbrechen.
E 520
E 521
E 522
E 523
Aluminiumsulfat
Aluminiumnatriumsulfat
Aluminiumkaliumsulfat
Aluminiumammonsulfat
Aluminiumverbindungen möglicherweise sind schädlich für Alzheimerkranke. Verzehr ist zu vermeiden.
E 524
E 525
E 526
E 527
E 528
E 529
E 530
Natriumhydroxid
Kaliumhydroxid
Calciumhydroxid
Ammoniumhydroxid
Magnesiumhydroxid
Calciumoxid
Magnesiumoxid
Unbedenklich.
E 535
E 536
E 537
Natriumhexacyanoferrat
Kaliumhexacyanoferrat
Calciumhexacyanoferrat
Synthetisch, sollte wegen möglicher Cyanidbelastung vermieden werden.
E 540
E 541
E 543
E 544
Dicalciumdiphosphat
Natriumaluminiumphosphat
Calciumnatriumpolyphosphat
Calciumpolyphosphat
Salze der Phsphorsäuren können in hohen Dosen die Calciumaufnahme behindern und bei Kindern möglicherweise zu Konzentrationsstörungen führen. Siehe auch E 383 - E 343.
E 550
E 551
E 552
E 553a
E 553b
Natriumsilikat
Kieselsäure, Siliciumdioxid
Calciumsilikat
Magnesiumsilikat
Talkum
Natürlich Kieselsäureverbindungen, unbedenklich. Talkum kann in Wunden zu Fremdkörperreaktionen führen.
E 554
E 555
E 556
Aluminiumsilikate
Kaliumaluminiumsikliakte
Calciumaluminiumsilikate
Aluminiumverbindungen sind möglicherweise schädlich für Alzheimerkranke. Verzehr ist zu vermeiden.
E 558 Bentonit Natürliches Tongestein. Wird oft bei der Bierherstellung als Klärmittel verwendet.
E 559 Aluminiumsilikat Verzehr ist zu vermeiden.
E 570
E 572
Stearinsäure
Magnesiumstearat
Unbedenklich, natürliche Fettsäure bzw. deren Mg-Salz.
E 574
E 575
E 576
E 577
E 578
Gluconsäure
Glucono-deltalacton
Natriumgluconat
Kaliumgluconat
Calciumgluconat
Verzehr von mehr als 20 mg/Tag sollte vermieden werden.
E 579
E 585
Eisengluconat
Eisenlactat
Verwendung von E 579 als Färbungsmittel für Oliven. Beide unbedenklich.
E 620
E 621
E 622
E 623
E 625
Glutaminsäure
Natriumglutamat
Kaliumglutamat
Calciumglutamat
Magnesiumglutamat
Können Kopf- und Magenschmerzen sowie Bluthochdruck auslösen. Verwendung als Geschmacksverstärker in Fertiggerichten und Chinarestaurants.
E 626
E 627
E 628
E 629
E 630
E 631
E 632
E 633
E 634
E 635
Guanylsäure
Natriumguanylat
Kaliumguanylat
Calciumguanylat
Inosinsäure
Natriuminosinat
Kaliuminosinat
Calciuminosinat
Calcium-5'-Ribonucleotid
Natrium-5'-Ribonucleotid
Geschmacksverstärker. Werden zu u.U. schädlicher Harnsäure abgebaut.
E 636 Maltol Geschmacksverstärker. Wirkung wird noch untersucht.
E 637 Ethylmaltol Geschmacksverstärker. Synthetisch, wird noch untersucht. Möglicherweise schädlich für Thalassämiekranke.
E 640 Glycin Unbedenkliche Aminosäure.
E 900 Dimethylpolysiloxan Häufige Verwendung ist zu vermeiden.
E 901
E 902
E 903
E 904
E 905
E 906
Bienenwachs
Candelillawachs
Carnaubawachs
Schellack
Parffinöl
Benzoeharze
Überzugsmittel. Gewinnung aus Erdöl und pflanzlichen Harzen. Wahrscheinlich unbedenklich.
E 907
E 910
Mikrokristalline Wachse
L-Cystein
Wird noch untersucht.
E 912 Montansäureester Wird zu Behandlung der Schalen von Citrusfrüchen eingesetzt. Verzehr sollte vermieden werden.
E 913 Lanolin Wollfett. Gewinnung aus Schafswolle.
E 914 Polyethylenwachsoxidate Gelten als unbedenklich.
E 915 Ester des Kolophoniums Synthetisch, enthält Bestandteile von Nadelbaumharzen. Allergieauslösend.
E 920
E 921
Cystein
Cystin
Natürliche Eiweissbestandteile, unbedenklich.
E 925
E 926
Chlor
Chlordioxid
Deinfektion von Trinkwasser, schädigt die Schilddrüse. Anwendung sollte vermieden werden. Gase stark toxisch.
E 927b Carbamide Gelten als unbedenklich.
E 938
E 939
E 941
E 942
E 947
E 948
Argon
Helium
Stickstoff
Distickstoffmonoxid
Wasserstoff
Sauerstoff
In geringen Mengen ungefährlich. Hohe gasförmige Dosen wirken erstickend oder explosiv bzw. brandfördernd.
Distickstoffmonoxid (Lachgas) wurde lange als Narkosemittel verwendet. Heute Verdacht auf cancerogene Wirkung.
E 950 Acesulfam K Synthetisch, Wirkung wird untersucht.
E 951 Aspartam Synthetisch, verursacht allergische Reaktionen
E 952 Cyclamat Häufiger Verzehr ist zu vermeiden. In den USA verboten.
E 953 Isomalt Synthetisch, Verzehr über 20 mg/Tag sollte vermieden werden.
E 954 Saccharin Synthetischer Süssstoff. Häufiger Verzehr sollte vermieden werden.
E 957 Thaumatin Natürlicher Süssstoff, gilt als unbedenklich.
E 959 Neohesperidin Gilt als unbedenklich.
E 965 Maltit Verzehr über 20 mg/Tag sollte vermieden werden.
E 966 Lactit Verzehr über 50 mg/Tag sollte vermieden werden.
E 967 Xylit Einmalige Dosis von max. 20 mg oder ingesamt max. 50 mg/Tag ist zu vermeiden.
E 999
E 1100
E 1101
Quillayaextrakt
Amylasen
Proteasen
Verzehr ist zu vermeiden.
E 1102
E 1103
Gluceoseoxidase
Invertase
Werden als Antioxidationsmittel eingesetzt.
E 1104 Lysozym Bakterizid wirkendes Enzym. Problematisch für Hühnereiweiss-Allergiker.
E 1200 Polydextrose Einmalige Dosis von max. 50 g oder ingesamt max. 90 g/Tag ist zu vermeiden.
E 1401
E 1403
E 1404
Sauer hydrolysierte Stärke
Gebleichte Stärke
Oxidativ abgebaute Stärke
Gelten als unbedenklich.
E 1413
E 1414
E 1420
E 1422
E 1440
E 1442
E 1450
Phosphatiertes Distärkephosphat
Acetyliertes Distärkephosphat
Monostärkeacetat
Acetyliertes Distärkeadipat
Hydroyxlpropylstärke
Hydroxylpropyldistärkephosphat
Natrium-Stärkeoctenylsuccinat
Synthetisch, gelten als unbedenklich.
E 1505
E 1518
Triethylcitrat
Glycerintriacetat (Triacin)
Wirkung wird untersucht.



Achtung: 

Alle Angaben ohne Gewähr. Die angegebene Unbedenklichkeit bezieht sich auf geringe Dosen in Form von Zusatzstoffen.